
Laserreinigung für Werkzeugbau und Produktion
Ein Presswerkzeug hat Radien, die stimmen müssen, und Dichtflächen, die keine zwei Zehntel Spiel vertragen. Reinigungsverfahren, die Material abtragen oder das Bauteil in ein Bad geben, sind hier ein Risiko. Der Laser trägt die aufliegende Schicht ab und lässt die Kontur, wo sie ist.
- Kein Reinigungsbad, keine Demontage in die Waschanlage
- Kein Strahlgut in Bohrungen, Nuten und Kanälen
- Auf definierte Flächen begrenzbar, Rest bleibt unberührt
Anwendungs-Check
Bauteil einschätzen lassen
Ein Foto und ein paar Angaben genügen. Sie bekommen eine Einschätzung, ob und wie Laserreinigung hier sinnvoll eingesetzt werden kann.
Werkzeuge und Formen reinigen, ohne die Kontur zu verändern
Bei Umform- und Spritzgießwerkzeugen entscheidet die Oberfläche über das Bauteil. Verkokte Rückstände, ausgehärtete Trennmittel und Schmierstofffilme lassen sich mit dem Laser abtragen, während die geschliffene oder polierte Fläche darunter bleibt. Weil kein abrasives Medium beteiligt ist, ändern sich weder Radien noch Maße der bearbeiteten Fläche.
Produktionsrückstände und Anhaftungen
Schweißspritzer, Schlichte, Zunder, ausgehärtete Kleberreste, Ölkohle: die Palette dessen, was sich in einer Fertigung auf Bauteilen absetzt, ist groß. Ausschlaggebend ist, ob die Schicht die eingebrachte Energie besser aufnimmt als das Substrat darunter. Bei dunklen, matten Rückständen auf metallischem Grund ist genau das der Fall – deshalb funktioniert das Verfahren hier besonders zuverlässig.

Oberflächen für den Folgeprozess vorbereiten
Vor dem Schweißen, Kleben oder Beschichten muss die Fügefläche frei von Oxid und Trennmitteln sein. Der Laser lässt sich dafür auf exakt die Fläche begrenzen, um die es geht – die Naht, den Klebespalt, den Beschichtungsbereich –, ohne dass der Rest des Bauteils abgedeckt werden müsste.
Instandhaltung ohne Ausbau
Ortsfeste Anlagenteile lassen sich vor Ort bearbeiten, statt sie zu demontieren und in eine Reinigung zu geben. Was dabei abgetragen wird, wird direkt abgesaugt und gefiltert. Für die Planung braucht es Zugang, Strom und die Absprache zum Laserschutz im Arbeitsbereich.
Fragen
Fragen zu dieser Anwendung
- Der Laser trägt die aufliegende Schicht ab, nicht das Substrat – bei passend eingestellten Parametern bleibt die Fläche darunter in Maß und Struktur erhalten. Wie sich das an Ihrem Bauteil verhält, wird an einem unkritischen Bereich geprüft. Wenn Sie eine Rauheitsmessung vorher und nachher brauchen, sagen Sie es bei der Anfrage.
- Ortsfeste Anlagen und große Bauteile werden vor Ort bearbeitet. Was dafür nötig ist – Zugang, Absperrung des Bereichs, Laserschutz, Stromanschluss – klären wir vorher gemeinsam mit Ihrer Arbeitssicherheit.
- Es wird an der Bearbeitungsstelle abgesaugt und gefiltert. Der Filterrückstand ist das, was zu entsorgen bleibt – deutlich weniger Volumen als bei einem Strahlverfahren, bei dem zusätzlich das verbrauchte Strahlmittel anfällt.
- Wiederkehrende, gleichartige Teile sind gut geeignet, weil der Parametersatz einmal eingestellt und dann reproduziert wird. Für die Beurteilung brauchen wir Stückzahl, Taktvorgabe und ein Musterteil.
Ihr Problem — unsere Einschätzung
Sie haben eine Oberfläche,
die gereinigt werden muss?
Schicken Sie uns ein Foto Ihres Bauteils oder Ihrer Oberfläche. Wir sagen Ihnen, ob Laserreinigung hier sinnvoll ist — und wenn ein anderes Verfahren besser passt, sagen wir auch das.
Eine Anfrage ist kein Auftrag.


